Kinderkreuzweg

Kinderkreuzweg mit Playmobilfiguren

1.Station – Die Verurteilung Jesu

Jesus ist im Garten Gethsemane verhaftet worden. Judas, sein Jünger, hat ihn verraten. Jesus wird von den Soldaten vor Pontius Pilatus den Stadthalter von Jerusalem geführt. Die Menschen, die ihm noch vor kurzer Zeit zugejubelt haben, fordern seinen Tod. Sie schreien laut: „Ans Kreuz mit ihm." Für sie hat er Gott gelästert. Pilatus, der keinen Ärger in der Stadt will, verurteilt Jesus zum Tode. Die Soldaten führen ihn ab, setzen ihm eine Krone aus Dornen auf und peitschen ihn aus. Jesus muss den Querbalken alleine durch die Straßen von Jerusalem bis zur Richtstätte schleppen.

 

2. Station – Jesus fällt unter dem Kreuz

Der Balken lastet schwer auf Jesu Schulter. Er hat kaum mehr Kraft. Mühsam bewegt er sich fort. Schritt für Schritt. Immer wieder muss er Inne halten und einen neuen Anlauf nehmen. Alle beobachten ihn. Keiner hilft ihm. Keiner sagt etwas. Plötzlich kann Jesus einfach nicht mehr. Er stürzt und der schwere Balken legt sich auf ihn. Eigentlich will er nicht mehr aufstehen und weitergehen, aber die Soldaten lassen ihm keine Ruhe. 

 

3. Station – Veronika reicht Jesus ein Tuch

In seiner Einsamkeit begegnen Jesus Menschen, die ihm helfen wollen. Sein Gesicht ist von Schweiß, Dreck und Blut verschmiert. Er spürt Durst und die Blicke der Menschen um ihn herum. Sein schmerzverzerrter Blick fällt auf Veronika. Sie steht am Straßenrand und schaut Jesus mit traurigen Augen an. Sie sieht seine Not und reicht ihm ein sauberes Tuch, um sein Gesicht abzutrocknen. Er bekommt wieder Mut und Kraft und setzt den Weg fort. 

 4. Station – Simon von Cyrene hilft Jesus

Als Jesu Kräfte weiter schwinden und er keinen Schritt mehr weiter zu kommen scheint, befehlen die Soldaten Simon von Cyrene, Jesus das letzte Wegstück zu helfen. Der Balken ist selbst für diesen starken Mann fast zu schwer und Jesus trägt nicht mehr viel. Gemeinsam aber schaffen sie es, den Balken das letzte Stück zu tragen. 

 

5. Station – Die Frauen klagen um Jesus

Jesus trägt sein Kreuz auch an vielen Trauernden vorbei. Nicht alle haben ihn zum Tode verurteilt. Manche kannten ihn gut und haben schon einiges mit ihm erlebt. Sie können die Tränen nicht zurückhalten, als sie Jesus nun so elend und zerschunden sehen. Ihre Traurigkeit steckt die anderen an. Es wird immer stiller um Jesus herum. Die Frauen wollen Jesus bis zum Kreuz begleiten. Sie weichen nicht mehr von seiner Seite.  

 

6. Station – Jesus wird gekreuzigt

Jesus ist am Berg Golgotha, an der Schädelhöhe, angekommen. Er hat den Querbalken durch ganz Jerusalem getragen. Jetzt wird er ans Kreuz genagelt und aufgerichtet. Nach einer kurzen Weile stirbt Jesus (Jesuskerze ausblasen). Er hat keine Kraft mehr. Wir wollen einen Moment ruhig werden. 

 

7. Station – Das Grab ist leer!

Am Morgen des dritten Tages, nachdem Jesus in das Grab gelegt worden war, gingen einige Frauen dorthin, um seinen Leichnam zu salben. Als sie zu dem Grab kamen, konnten sie ihren Augen nicht trauen. Der schwere Fels vor der Höhle war weggewälzt. Die Höhle war leer und auf der Bahre lag noch das zerknüllte Leinentuch.
Jesus ist nicht im Tod geblieben. Das Grab ist leer und die Frauen eilen voller Freude zu den Jüngern, um es ihnen zu erzählen.